Medienecho - 2014 / 2010
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30.11.2014. Zentralrat der Juden: Josef Schuster zum neuen Präsidenten gewählt... weiter:

Ein Würzburger an der Spitze
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat einen neuen Präsidenten: Der Würzburger Josef Schuster wurde am Nachmittag gewählt. Auf einer Pressekonferenz in Frankfurt stellte er sich der Öffentlichkeit vor.…weiter:

03.11.2014 Josef Schuster will Präsident des Zentralrates der Juden werden.
Der bisherige Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster aus Würzburg, bewirbt sich für das Amt des Präsidenten des Zentralrates. Dies teilte er heute ( am Montag) im Rahmen der Rabbinerordination im Shalom Europa mit. Die Wahl findet turnusgemäß am 30. November in Frankfurt statt. Dem Würzburger werden gute Chancen auf das Amt eingeräumt... weiter:

Wir sind die Neuen
Jakov petrovsky und Shlomo Aminov werden in Würzburg ordiniert

Mit großer Vorfreude blickt Jakov Pertsovsky dem 3. November entgegen. An diesem Tag werden er und sein Studienkollege Shlomo Aminov in Würzburg zu Rabbinern ordiniert. »Es ist ein wichtiger Tag in meinem Leben. Ich fühle mich sehr geehrt, dass so viele hochrangige Persönlichkeiten nach Würzburg kommen, um mich in ihren Reihen aufzunehmen«, sagt der 27-jährige Pertsovsky, der bereits selbst an zwei Ordinationen teilgenommen hat und somit den Ablauf der feierlichen Zeremonie kennt...weiter:


Weihe zweier Rabbiner

In der Würzburger Synagoge sind am Montag (03.11.14) erstmals nach dem Holocaust zwei orthodoxe Rabbiner ordiniert worden. Nach ihrer feierlichen Weihe werden sie allerdings in Bonn und Chemnitz eingesetzt... weiter:

BR Online Studio Franken, 11. Mai 2011: Ein „Weg der Erinnerung an Holocaust-Opfer
In sechs Deportationen schickten die Nazis von Würzburg aus mehr als 2.000 jüdische Bürger in den Tod. Daran hat ein Schweigemarsch in der Domstadt erinnert. Er führte entlang der Route, auf der die späteren Holocaust-Opfer bei der dritten Deportation im Frühjahr 1942 gehen mussten... Mehr...

TV Touring/Kanal 8, 10. Mai 2011: Über 1.000 Menschen gehen den "Weg der Erinnerung" in Würzburg - Gedenken an Judendeportation
Es ist eines der dunkelsten Kapitel der Würzburger Stadtgeschichte: Die Deportation Tausender Juden in die Vernichtungslager des NS-Regimes. Die Erinnerung daran fällt nicht leicht, und gerade deshalb möchte eine Projektgruppe diese Ereignisse wieder ins Gedächtnis rufen – mit ungewöhnlichen Aktionen. Heute gingen weit über 1.000 Menschen aus ganz Unterfranken gemeinsam den "Weg der Erinnerung" in Würzburg... Mehr...

Main-Echo/Main-Netz, 11. Mai 2011: Schweigend zum Verladebahnhof
Die Erinnerung an die Opfer lebt weiter: Gut 3000 Menschen aus ganz Unterfranken, aber auch aus den USA, Israel und Polen haben gestern Nachmittag in Würzburg mit einem beeindruckenden Schweigemarsch an den Massentransport jüdischer Mitbürger in die Vernichtungslager des NS-Regimes erinnert. 852 Teilnehmer trugen Schilder mit den Namen der Menschen, die am 25. April 1942 aus Würzburg deportiert wurden... Mehr...
Bilderserie von Patrick Wötzel... Mehr...

Main-Post, 10. Mai 2011: Weg der Erinnerung für Deportationsopfer
Rund 3000 Teilnehmer haben in einem Gedenkzug den Weg der Juden nachvollzogen, die im April 1942 aus Würzburg deportiert wurden.
Der Macht des Moments konnte sich am Ende kaum einer entziehen. Hier an den überwucherten Gleisen, wo vor 69 Jahren 852 Menschen in Waggons verladen und von Würzburg aus zur Vernichtung transportiert wurden. Ihre Namen, gesprochen von Schauspieldirektor Bernhard Stengele (Mainfranken Theater), hallen im Stakkato aus zwei Lautsprechern. Hintereinander, durcheinander. Immer schneller, bis zur Unkenntlichkeit. So wie die jüdischen Mitbürger aus ganz Unterfranken im April 1942 ihre Namen verloren haben. Weil ihnen alles abgenommen wurde, man sie zu Nummern degradierte....
Und dann, als Rabbiner Jakov Ebert gerade das Kaddisch, das jüdische Heiligungsgebet, zu Ende gebracht hat, rattert im Hintergrund ein Güterzug vorbei. Wie eine inszenierte Geräuschkulisse. Ergriffenheit, Gänsehaut allenthalben. Nur einige Schüler haben sich zu diesem Zeitpunkt aus der Gedenkveranstaltung ausgeklinkt. Ansonsten sind die meisten der geschätzt fast 3000 Teilnehmer am „Weg der Erinnerung“ noch da, verfolgen auf einer schwarzen Fünf-Quadratmeter-Bühne die drei Tanzsolos des „tanzSpeichers“.
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Mainfranke24.de, 10. Mai 2011: Würzburg – Eintausend gehen Weg der Erinnerung
Rund tausend Bürgerinnen und Bürger sind am Dienstag Nachmittag unter dem Motto „Wir wollen uns erinnern“ schweigend durch die Würzburger Innenstadt gezogen ... Mehr...

Bezirk Unterfranken. Pressemitteilungen 10. April 2011: Bezirk, Stadt  und Kultusgemeinde  unterzeichnen Vereinbarung über Johanna-Stahl-Zentrum
Das Johanna-Stahl-Zentrum verstehe sich als ein Ort der Sammlung regionaler jüdischer Kultur, der Forschung, Beratung und Vernetzung sowie der Vermittlung in Form von Präsentationen, Führungen, Fortbildungen, Vorträgen und Publikationen. Dies erklärte Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel am vergangenen Sonntag (10. April) anlässlich der Unterzeichnung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen dem Bezirk Unterfranken, der Stadt Würzburg und der Israelitischen Kultusgemeinde über das Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur. Das Zentrum besteht seit 1987 und wird vom Bezirk und der Stadt in enger Kooperation mit der Kultusgemeinde unterhalten. Seit diesem Jahr trägt die renommierte Einrichtung in der Valentin-Becker-Straße den Namen der Volkswirtin und Journalistin Johanna Stahl, die 1943 von den Nazis ermordet worden war. Mit der Namensänderung wurden auch die vertraglichen Grundlagen neu gefasst...

Der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde, Dr. Josef Schuster, erinnerte an die historische Entwicklung des Zentrums, das sich im Gebäude des Jüdischen Gemeindezentrums Shalom Europa befindet – „in einem Gebäude, dessen Fundament auf den ältesten jüdischen Funden der Stadt steht“, wie Schuster formulierte. Seit weit mehr als 900 Jahren lebten Juden in Würzburg und seit mehr als 1.700 Jahren in Deutschland, sagte Schuster. Namentlich dankte er Dr. Hans-Peter Baum, der das Zentrum von dessen Gründung bis zum Jahr 2008 geleitet hatte, sowie Baums Nachfolgerin Dr. Rotraud Ries.

BR Online Studo Franken, 21. März 2011: Die Rückkehr der Juden nach Würzburg
Im jüdischen Kulturzentrum "Shalom Europa" in Würzburg hat am 21. März der 42. Würzburger Radioabend stattgefunden. Die Veranstaltung schilderte mit Texten, Filmen, Originaltönen und Gesprächen die bewegte Geschichte der Juden in der Mainfrankenmetropole.
Eberhard Schellenberger, Ansgar Nöth und Frank Breitenstein aus dem BR-Regionalstudio Mainfranken gaben bei dem Radioabend einen Überblick über die jüdische Vergangenheit Würzburgs. Die Besucher erfuhren anhand von Originaltexten vom Zusammenleben der Christen und Juden, das seit dem Mittelalter von langen friedlichen Phasen aber auch von Ausschreitungen gegen die Juden geprägt war. Das Publikum hörte von Greueltaten, die in den Jahren 1147 und 1349 an der jüdischen Bevölkerung verübt wurden....
Dafür, dass jüdische Geschichte in der Mainfrankenmetropole lebendig bleibt, sorgen auch zwölf Schülerinnen und Schüler aus dem Würzburger Mozart-Schonborn-Gymnasium. Die Jugendlichen entwickelten, finanzierten und druckten einen Stadtführer durch das jüdische Wurzburg vor. Lena Tschirner, Helena Bokowska und Anja Dölle vom Mozart-Schönborn-Gymnasium haben sich beim Radioabend ebenfalls mit auf Zeitreise begeben.
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Main-Post, 12. März 2011: Noahs Arche... Woche der Brüderlicheit – Visionen in Würzburg teilweise schon Wirklichkei
Bisher stand während der Woche der Brüderlichkeit meist  das Verhältnis von Christen und Juden Im Mittelpunkt. Nun verliehen die 83 im Koordinierungsrat zusammengeschlossenen Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zum ersten Mal einem Muslim die Buber-Rosenzweig-Medaille (den im Iran geborenen Literaten und promovierten Islamwissenschaftleer Navid Kermani)

Main-Post, 3. Dezember 2010:
„Judentum ist viel mehr - Josef Schuster aus Würzburg will mit dem Zentralrat aus der Ecke der Mahner heraus“

Primavera24.de, 31. Januar 2010: Jüdische Datenbank geht in Aschaffenburg online... Mehr...
Mainpost, 11. November 2010: „Wer die Opfer vergisst, tötet sie noch einmal“
Jeder Einzelne muss seinen Beitrag für ein friedliches und gedeihliches Miteinander leisten” sagte Josef Schuster, Vorsitzender de Israelitischen Kultusgemeinde Gemeinde, während einer Gedenkfeier aus Anlass des 72. Jahrestages der Pogromnacht und der Erinnerung an die Opfer des Holocaust. In der Nacht zum 10. November 1938 war die Hauptsynagoge in der Domerschulstraße zerstört worden...Was im sogenannten Dritten Reich geschah, darf sich nie mehr wiederholen“, hob Oberbürgermeister Georg Rosenthal hervor. „Wir dürfen nicht  müde werden, an die menschenverachtende Diktatur von 1933 bis 1945 und die in dieser Zeit begangenen schrecklichen Gräuel zu erinnern“...Regierungspräsident Paul Beinhofer rief dazu auf, stets wachsam zu bleiben gegen Anzeichen von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit...Er zitierte Paul Spiegel, den ehemaligen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland: „Wer die Opfer vergisst, tötet sie noch einmal“.
Mainpost, 11. November 2010: NS-Regime zeigte sein wahres Gesicht
NS-Regime zeigte sein wahres Gesicht
Gedenkfeier an der alten Synagoge... Mehr...
PrimaSonntag, 11. November 2010: Platz’scher Garten wird zum Mahnmal
Am Mittwoch wurde ein Mahnmal eröffnet, das an die jüdischen Opfer der sechs Deportationen von November 1941 bis Juni 1943 erinnern soll... Mehr...
TV touring, 11. November 2010: Denkmal soll an Judendeportation erinnern... Mehr...
Main-Echo, 11. November 2010: Die jüdische Geschichte wach halten
Der Kulturpreis 2010 der Stadt Aschaffenburg geht an den Förderkreis des Hauses Wolfsthalplatz... Mehr...
Mainpost, 10. November 2010: NS-Regime zeigte sein wahres Gesicht – Gedenkfeier in der alten Synagoge TV touring, 10. November 2010: Denkmal soll an Judendeportation erinnern... Mehr...
Mainpost, 9. November 2010: Bemooste Zeugen jüdischer Geschichte
Vor dem Holocaust gab es in Unterfranken über Jahrhunderte ein reges jüdisches Leben. Als stumme Zeugen geblieben sind vielfach nur die Gräber. Ihnen widmet sich der Band „Jüdische Friedhöfe in Unterfranken. „Jeder jüdische Friedhof hat seinen eigenen Charakter“, sagt der Autor Lothar Mayer bei der Buchpräsentation im Kulturzentrum der Jüdischen Gemeinde Würzburg. In vieljähriger Arbeit hat der Nürnberger Unternehmer und Lokalautor die 46 unterfränkischen Begräbnisstätten bereist und seine Eindrücke in rund 200 stimmungsvollen Fotografien festgehalten. In informativen Texten und Lageplänen hat Mayer die Eigenart jedes einzelnen Friedhofs herausgearbeitet....Ein nützliches Glossar über jüdische Symbole und Begriffe rundet das Buch ab...
(
Lothar Mayer: Jüdische Friedhöfe in Unterfranken. Michael-Imhof-Verlag, Petersberg 2010. 214 Seiten, gebunden, 19,95 Euro)
Mainpost, 9. November 2010: Jüdisches Zentrum lockt viele Besucher
Mehrere Hundert Interessierte nutzten den „Nachmittag zum Hören, Schauen und Fragen“ und besuchten das Museum Shalom Europa, die Synagoge sowie das Dokumentationszentrum für jüdische Geschichte in der Valentin-Becke-Straße... Mehr...
Alumnni Uni Würzburg – Netzwerk mit Zukunft: Portrait Dr. Josef Schuster, Präsident Israelitische Kultusgemeinde und Mediziner
Dr. Josef Schuster, 1954 in Haifa geboren, siedelte 1956 mit seinen Eltern nach Würzburg über. Seine Familie blickte schon damals auf 450 Jahre Familiengeschichte in Unterfranken zurück, die vom zweiten Weltkrieg unterbrochen worden war. Josef Schuster hat Medizin an der Universität Würzburg studiert und ist als niedergelassener Arzt in Würzburg tätig. Er engagiert sich ehrenamtlich als Arzt der Wasserwacht und im Rettungsdienst. Seit März 2002 ist Josef Schuster Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern. Im Jahr2008 wurde er mit der Bayerischen Verfassungsmedaille ausgezeichnet..Alumnni Uni Würzburg – Netzwerk mit Zukunft: Portrait Dr. Josef Schuster, Präsident Israelitische Kultusgemeinde und Mediziner. Mehr...
Mainpost, 31. Juli 2010: Verdienstorden für Schuster und Kneitz
Der Bayerische Verdienstorden gilt als eine ganz besondere Auszeichnung. Die Zahl der lebenden Träger ist auf 2000 begrenzt, also überschaubar. Aktuell dürften sich 1857 Persönlichkeiten mit der weißblauen Auszeichnung schmücken – seit dieser Woche auch Josef Schuster (Würzbug) und Gerhard Kneitz (Remlingen).
Der Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern und der Vorsitzende des Naturwissenschaftlichen Vereins in Würzburg sind dabei in illustrer Gesellschaft. Ministerpräsident Horst Seehofer zeichnete mit dem Orden, der seit1957 für „hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk“ verliehen wird, auch seinen Umweltminister Markus Söder, Musik-Produzent Ralph Siegel, BMW-Chef Norbert Reithofer sowie die Schausspielerinen Hanna Schygulla und Suzanne von Borsody aus. Der Internist Dr. Josef Schuster (56) ist seit 1998 Leiter der Jüdischen Gemeinde in Würzburg und Unterfranken...
Mainpost, 22, Juni 2010: „Religiöse Identität stärken“ –
Josef Schuster gehört als einziger Unterfranken dem bayerischen Zukunftsrat an
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer setzt auf den Verstand von externen Beratern. Anfang dieses Monats hat er 22 bayerische Persönlichkeiten in einen Zukunftsrat berufen, der sich mit Veränderungen in der Gesellschaft beschäftigen und Lösungsvorschläge erarbeiten soll. Der einzige Unterfranke, der in das Gremium berufen wurde, ist Josef Schuster, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern...
Mainpost, 18. Mai 2010: Vom Ungang mit Schofar und Genisa-Material
Rund 35 Mitarbeiter von jüdischen Museen und Synagogengedenkstätten aus Franken haben sich im Jüdischen Museum „Shalom Europa“ in Würzburg zur zweiten Tagung des „Netzwerks Jüdisches Franken“ getroffen und damit erstmals in Unterfranken... Das Netzwerk ... strebt eine zentrale Vernetzung aller musealen Einrichtungen an, die sich mit jüdischer Kultur und Geschichte auseinandersetze. Ziel ist die gemeinsame Bewerbung, der Informationsaustausch und vor allem die Fortbildung in Themenbereichen, die speziell von jüdischen Museen benötigt werden...Die Tagung in Würzburg wurde flankiert von Workshops zur Museumspädagogik, zum hebräischen Buchdruck sowie zur Sammlung und Präsentation von Judaika...
Mainpost, 5. Mai 2010: Ein Realist und Visionär
Er war gegenwärtig, erfüllte den Raum und machte die Gedenkstunde zu seinem 100. Geburtstag zur Wiederbegegnung. Das lag nicht nur an den still und endlos auf einer Leinwand erscheinenden Fotos mit Szenen aus seinem Leben, das lag vor allem an den Menschen, die gekommen waren, um sich an David Schuster zu erinnern... Mehr...
BR-online, 4. Mai 2010: 100. Geburtstag von David Schuster – Festakt im jüdischen Zentrum Würzburg
...In Würzburg haben am Montagabend 300 Repräsentanten des öffentlichen Lebens aus Unterfranken gemeinsam mit Freunden und Weggefährten im Jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrum „Shalom Europa“ David Schuster gedacht. Für die musikalische Umrahmung sorgten Fünftklässler der Realschule, die heute seinen Namen trägt... Mehr...
Max-Dauthenday-Schule: Zu Gast bei Shalom Europa. Mehr...
Kath. Militärseelsorge: Offiziere aus Niederstetten im „Shalom Europa“- Gemeindezentrum Würzburg  
Würzburg, 10.03.2010... Mehr...
Sonntagsblatt Kirchenkreis Ansbach-Würzburg, 24. Jan 2010:
Auf verschlungenen Familienpfaden:
Er gilt als heßer Tipp für alle deutschstämmigen Juden, die mehr über ihre Familiengeschichte wissen möchten: Seit 2002 leitet Michael Schneeberger aus Kitzingen das Ephraim Hönlein Genealogie-Projekt im Kulturzentrum "Shalom Europa" der Jüdischen Gemeinde Würzburg. Für seine akribischen Recherchen ist Schneeberger in Insiderkreisen inzwischen weithin bekannt. Über 500 Anfragen aus der ganzen Welt konnte der Jude seit Begionn des genealogischen Projekts beantworten...
Bisher kosteten kleinere genealogische Anfragen an Schneeberger keinen Cent, lediglich eine Spende wurde erbeten. Wie es mit dem genealogischen Projekt im "Shalom Europa weitergeht, ist unklar. Wegen der Wirtschaftskrise wird sich die amerikanische Ronald S. Lauder Foundation, die das Projekt bisher trug, wahrscheinlich aus der Finanzierung zurückziehen.
Für den 60 Jahre alten Ahnenforscher Michael Schneeberger bedeutet dies jedoch nicht, künftig den Schreibtischsihl mit dem Fernsehesessel zu vertauschen. Der passionierte Archivist will weitermachen. Boß kostenlos wird es künftig nicht mehr gehen.

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