Auseinandersetzung mit der Reform
 
   
Die 1836 gebildete neue jüdische Gemeinde in Würzburg erlangt mit ihrem Oberrabbiner Seligmann Bär Bamberger Weltruf. Dessen entschiedenes Eintreten für die jüdische Orthodoxie auf einem Mittelweg in der damaligen Auseinander-setzung zwischen der Reform- und konservativen Juden fand breite Beachtung. Weiteres Ansehen gewann die Gemeinde durch die 1864 gegründete Israelitische Lehrerbildungs-anstalt. Diese entwickelte sich rasch zu einer der maßgebenden Institutionen in Europa. Die Absolventen der Würzburger “ILBA” waren in allen orthodoxen Gemeinden des Kontinents hoch angesehen und begehrt.  
 
 
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