Synagoge

 

 

Das Leben der Jüdischen Gemeinde Würzburg und Unterfranken konzentriert sich um die 1970 eingeweihte Synagoge auf dem Gelände des jüdischen Altersheims in der Valentin-Becker-Straße 11 in Würzburg. In Würzburg hatte es bis zur Schoah sieben Synagogen gegeben, die allesamt beim Novemberpogrom von 1938 zerstört wurden. Der Platz, an dem einst die Würzburger Hauptsynagoge stand, ist von der  Gemeinde würdig gestaltet worden. Das in der Form ein es kleinen Parks angelegte Gelände hinter dem Diözesanarchiv in der Domerschulstrasse erinnern die Umrisse des ehemaligen Gebäudes, darunter die Reste alten Mauerwerks sowie eine Gedenktafel, an die Opfer der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938.

 

In dem neuen Gemeindezentrum erinnern finden sich Erinnerungen an die zerstörten Würzburger Synagogen, darunter ein sogenannter “Chuppastein” aus der Synagoge des Stadtteils Würzburg-Heidingsfeld. Im stimmungsvollen G’ttesdienstraum steht der nach Jerusalem ausgerichtete Thoraschrein aus israelischem Marmor. Mittelpunkt ist das Vorlesepult. Wie in orthodoxen Synagogen üblich, sitzen die Frauen getrennt von den Männern.

Abendgebete am Schabbat und an Feiertagen im Sommer jeweils um 19:00 Uhr, im Winter um 18:00 Uhr. Schabbat-Morgengebet um 9:00 Uhr.

 
     
 
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