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﷯Jüdischer Friedhof – Haus der Ewigkeit Spatenstich für neuen Friedhofsanbau in Würzburg Einer der fundamentalsten israelitischen Glaubensgrundsätze, die Unantastbarkeit der Totenruhe, führte dazu, dass Gräber und Grabmale über Jahrhunderte erhalten bleiben, dass die jüdischen Friedhöfe über Generationen hinweg „wachsen“ . (Aus dem Vorwort „Der Jüdische Friedhof“) Die Israelitische Kultusgemeinde Würzburg hat am 2. Juli 2015 zusammen mit Vertretern der Stadt Würzburg, u. a. Herrn Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Herrn Kommunalreferent Wolfgang Kleiner, den offiziellen Spatenstich für den neuen Anbau an ihren Friedhof in der Werner-von Siemens-Straße in Würzburg / Lengfeld ausgeführt. Zwischen der Einweihung des ersten Teils des Friedhofs und der Fertigstellung des Anbaus Ende 2015 liegen 133 Jahre. Der Gastgeber, der Vorsitzende der Israelitischen Gemeinde Würzburg und Unterfranken, zugleich Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinschaften in Bayern und Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster merkte an, dass vor 25 Jahren niemand damit gerechnet hätte, dass die damals aus weniger als 200 Mitgliedern bestehende Israelitische Kultusgemeinde eines Tages so groß sein würde, dass der Friedhof nicht mehr ausreiche – heute umfasst sie 1100 Gemeindemitglieder. Diese positive Entwicklung geht zum Teil auf die Zuwanderung von Menschen aus den ehemaligen GUS-Staaten zurück. Eine Gemeinde gilt nur dann als jüdisch, wenn Sie eine Synagoge besitzt, ein Unterrichtswesen aufgebaut hat und über einen ausreichenden Friedhof verfügt. Erfreulicherweise erfüllt Würzburg all diese Bedingungen. Herr Rabbiner Jakov Ebert las Psalmen auf Hebräisch, zeigte sich sehr erfreut und erklärte, dass der Friedhof seinen Namen erst mit der ersten Beerdigung erhalte, eine Einweihung vorher aber möglich sei. Die Aussegnung wird weiterhin in der Bestattungshalle im alten Friedhof stattfinden. Herr Oberbürgermeister Schuchardt kündigte an, dass der neue Friedhof mit seinen 2300 Quadratmetern 400 potentielle Grabfelder umfasst. Mit dieser Errungenschaft hat sich die Israelitische Gemeinde Würzburg einen Wunsch erfüllt, der positiv in die Zukunft blicken lässt. ﷯

Jüdischer Friedhof in Würzburg erweitert

Der Israelitische Friedhof in Würzburg ist vergrößert worden. Die letzte Ruhestätte für unterfränkische Juden ist um 2.300 Quadratmeter gewachsen. Die Erweiterung wurde mit einem Festakt am 26.11.2016 gefeiert.

 

Josef Schuster – Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Vorsitzender der jüdischen Kultusgemeinden in Bayern und Vorsitzender der jüdischen Kultusgemeinde für Würzburg und Unterfranken – hielt die Festansprache.

 

Der neue Bereich des Friedhofs ist über einen Metallsteg und eine Treppe mit dem alten Friedhof verbunden. Der neue Friedhofsteil ist für 406 Einzelgräber ausgelegt. Die neue Fläche ist mit Rasen bepflanzt und von einer Mauer umgeben. Außerdem wurden dort 28 Bäume angepflanzt. Der israelitische Friedhof in Würzburg ist seit 1945 in Unterfranken der einzige, auf dem noch Beisetzungen stattfinden.

 

Letzte Ruhestätte auf ewig

Der Israelitische Friedhof in Würzburg entstand im Jahr 1882. Weil jüdische Gräber nach dem Religionsverständnis auf ewig angelegt sind und daher nicht aufgelassen werden, war durch den Zuzug osteuropäischer Juden seit der 1990er Jahre eine Erweiterung nötig geworden. Denn dadurch war die Gemeinde von rund 200 auf über 1.000 Mitglieder angewachsen.  /Quelle/

David-Schuster Weg  läuft entlang der Südostmauer zum Häuselberg

 

Öffnungszeiten im Israelitischen Friedhof:

 

So -Do, 9.00 bis 18.00 Uhr, ausser Jüdischen Feiertagen,

Freitags  und  vor den Jüdischen Feiertagen -  9.00 bis 16.00 Uhr.

Weitere Information während der Öffnungszeiten in dem Gemeindebüro. Tel: 0931-404140.

ISRAELITISCHE Gemeinde Würzburg und Unterfranken

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